STATUS MACHT BEWEGUNG

bis 10.01.2021

Was verbindet eine italienische Sänfte aus dem 18. Jahrhundert mit einem chinesischen Lotosschuh und Kunstwerken, die Szenen der Arbeit und Jagd, des Spiels und Sports darstellen? Sie alle erzählen von den Möglichkeiten und Zwängen, den eigenen Körper zu bewegen und zeugen vom Status der abgebildeten Personen.

»STATUS MACHT BEWEGUNG« beleuchtet das Potenzial der Bewegung als Mittel der Statusrepräsentation über zeitliche, geografische und kulturelle Räume hinweg. Nach »Bart« (2015/16) und »Fleisch« (2018) ist dies das dritte übergreifende Ausstellungsprojekt der Nachwuchswissenschaftler*innen von 15 Sammlungen und Instituten der Staatlichen Museen zu Berlin.

Die Staatlichen Museen zu Berlin präsentieren mit der Ausstellung nahezu ihr gesamtes Potenzial als Universalmuseum. Die Objekte und Werke stammen aus 14 Sammlungen – dem Ägyptischen Museum und Papyrussammlung, der Antikensammlung, dem Ethnologischen Museum, der Gemäldegalerie, der Kunstbibliothek, dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett, dem Museum für Asiatische Kunst, dem Museum Europäischer Kulturen, dem Museum für Islamische Kunst, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, und dem Vorderasiatischen Museum – sowie aus der Gipsformerei und dem Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Sie veranschaulichen, wie die vielseitigen Bestände neue Blickwinkel und Einblicke in virulente gesellschaftliche Diskurse gewähren.

Ausstellungszeitraum: 11. September 2020 – 10. Januar 2021

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