Aus »Liebelei« zum Plakat

01.02.2013 | Gezeichnete Schriftzüge auf historischen Kinoplakaten haben ihren ganz eigenen Charme. Ekke Wolf hat sich für seine Schrift »Liebelei« vom Wiener Plakatmaler Rudolf Vogl inspirieren lassen und basierend auf dem Schriftzug zum gleichnamigen Stück bzw. Film aus dem Jahre 1933 eine Schriftfamilie kreiert.
 
 
Die »Liebelei« ist die erste Schrift von Ekke Wolfs Projekt »Typografie in Bibliotheken«. Der Kreative hat eine Auswahl an Originalschriften aus Bibliotheken zusammengetragen. Im Rahmen des Projekts sind noch zahlreiche weitere Schriften geplant.
 
Im Vergleich zur Originalvorlage wurde die x-Höhe der Schrift angehoben, um etwas kompaktere Proportionen zu erhalten und eine moderne, vielfältige Kursivschrift zu gestalten. Dabei soll die »Liebelei« gleichermaßen mengensatztauglich wie verspielt erscheinen.
 
 
Die Schriftfamilie gibt es in den Schnitten Light Italic, Regular Italic, Medium Italic und Bold Italic mit jeweils 849 Zeichen als OpenTypePro-Fonts. Features wie Kapitälchen, bedingte Ligaturen, Alternativzeichen für alle Versalien und zahlreiche Gemeine, Bruchzahlen, Ziffernsätze für Zähler, Nenner sind ebenfalls enthalten.
 
Die Schnitte der »Liebelei« können derzeit einzeln (je 39 USD) oder im Paket (99 USD) bei YouWorkForThem erworben werden.

 

Weiterführende Links

YouWorkForThem: Liebelei

typic.at Ekke Wolf

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