Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft

Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat Kulturstatistiker Michael Söndermann eine Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft erstellt. Diese wird zum Download im PDF-Format angeboten.

Ein Fazit: Die Kulturwirtschaft basiert zu großen Teilen auf Kleinstunternehmen und FreiberuflerInnen. Die Arbeitsbedingungen dieser Gruppe müssen gefördert und verbessert werden.

Dazu Boris Buchholz, Pressesprecher der AGD: »Wenn von 37.119 Unternehmen in der Designbranche 78 Prozent Einzelpersonen-Unternehmen und Freiberufler sind, dann sollten diese 28.993 Kleinstunternehmen in den Fokus des politischen Denkens rücken. Die Wirtschaftsleistung und das Branchenwachstum der Designwirtschaft wie auch von großen Teilen der Kulturwirtschaft steigen stärker an als in der deutschen Gesamtwirtschaft. Zu verdanken haben wir diesen Effekt zu einem großen Teil den kleinen Ameisen im Wirtschaftsgeflecht: den 157.639 statistisch erfassten Kleinstunternehmen der Kulturwirtschaft. Es ist angemessen, wenn sich die Wirtschafts- und Kulturpolitik verstärkt diesem Segment, das noch dazu sehr arbeitsplatzrelevant ist, zuwendet.«

Der Reader »Kulturwirtschaft und Creative Industries 2007. Aktuelle Trends unter besonderer Berücksichtigung der Mikrounternehmen« kann von der Website der Fraktion heruntergeladen werden.

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