Schreiben ohne Tastatur

Die WACOM Grafiktabletts unterstützen ab sofort die Handschriftenerkennung Inkwell von Apple. Der Text erscheint an der Einfügestelle auf dem Bildschirm und das Geschriebene wird automatisch an der Position des Zeigers in getippten Text konvertiert.

Inkwell in Kombination mit einem WACOM Grafiktablett erleichtert und optimiert den Arbeitsfluss des Anwenders, denn er muss den Stift nicht mehr extra beiseite legen und zur Tastatur greifen, um geschriebenen Text einzufügen. So braucht die Arbeit am Tablett nicht extra unterbrochen werden, um auf die Schnelle Überschriften oder Dateinamen einzugeben. Mit dem Stift lassen sich auch Kurzbefehle schreiben, so dass man auch ohne Tastatur Fenster bequem öffnen und schließen, oder anderweitig Programme steuern kann.

Inkwell basiert auf der Recognition Engine von Apple und erkennt neben geschriebenen Wörtern und Zahlen auch Befehle. Mit einer Reihe von Gesten, die leicht zu erlernen und zu merken sind, können häufig vorkommende Befehle wie „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Einsetzen“ und „Alles auswählen“ mit einer einzigen Stiftbewegung ausgeführt werden. Im Handschrift-Modus lassen sich außerdem auch Fenster bewegen und Rollbalken sowie andere Steuerelemente sofort verwenden. Der WACOM Stift reagiert an diesen speziellen Stellen wie eine Maus. Wenn Anwender ihn an anderen Stellen ebenfalls wie eine Maus verwenden möchten, kann er an die Stelle bewegt, gehalten und kurz gedrückt werden.

Inkwell kann auch in einem frei positionierbaren Fenster verwendet werden, um automatisch Text an der Zeigerposition einzufügen. Dieses Fenster kann standardmäßige Sondertasten imitieren, so dass sich auch ohne Tastatur Kurzbefehle schreiben oder Kontextmenüs anzeigen lassen. Es ist möglich, das Fenster zu einer kleinen Taste zu verkleinern, um Platz auf dem Bildschirm zu sparen, während man mit dem Stift zwischen Zeichen- bzw. Malwerkzeug (als Maus) und Schreibwerkzeug wechselt. Umgekehrt kann das frei positionierbare Fenster auch auf das InkPad erweitert werden. Mit InkPad stehen zusätzliche Schreib- und Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung, wie mehrere Wortlisten und zielgerichtete Bewegungen. Außerdem erlaubt es InkPad, schnell Skizzen anzufertigen und in die meisten anderen Programme einzufügen. So ist es beispielsweise möglich, für Partygäste eine Wegbeschreibung zu entwerfen oder ein neues Designkonzept zu skizzieren, um die Unterlagen anschließend per E-Mail zu versenden.

In den Programmeinstellungen lassen sich darüber hinaus zu persönlichen Wortlisten ungebräuchliche Wörter hinzufügen. Auf diese Weise wird die Genauigkeit der Worterkennung erhöht. Wenn jemand eine eher ausladende Schrift hat oder sehr eng schreibt, hilft die Feineinstellungen, die Worterkennung auf den jeweiligen Schreibstil einzustellen.

Systemanforderungen

Die Inkwell Handschriftenerkennung wird von allen WACOM Grafiktabletts mit USB Anschluss (PenPartner, Graphire/Graphire2, Intuos/ Intuos2, PL-500 und Cintiq Serie) unterstützt, die unter Mac OS10.2 laufen. Inkwell benötigt den WACOM-Treiber 4.72. Ein Beta-Treiber der Version 4.75-a6 ist auf der WACOM Webseite erhältlich.

Mit dieser Treiberversion ist die obere Taste des Stift-Seitenschalters als „Ink Toggle“ standardmäßig voreingestellt, die dem Anwender ermöglicht, die „Schreibe überall“-Funktion in Inkwell über den Seitenschalter ein- und auszuschalten.

Kommentieren

Ich erteile hiermit dem Betreiber von Designer in Action meine Einwilligung zur Nutzung und Verarbeitung der von mir angegebenen personenbezogenen Daten zum Zweck der Bearbeitung meiner Anfrage. Mir ist bekannt, dass ich jederzeit das Recht habe, der Verarbeitung meiner Daten mit Wirkung für die Zukunft zu widersprechen. Weitere Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten: https://www.designerinaction.de/kontakt/impressum/#datenschutz