Gold richtig anlegen im Druck und im Web

Gold kann als dezenter Farbton, metallisch schimmernde Druckfarbe oder glänzende Folie eingesetzt werden. Die passende Umsetzung hängt vom Ausgabemedium, vom Material und vom gewünschten Effekt ab. Ein Überblick über Gold in CMYK, Metallic-Sonderfarben, Folienveredelungen und Goldverläufe im Webdesign.

Gold im Druck und Web: CMYK-Werte, Folien und Verläufe

Gold vermittelt in der visuellen Kommunikation häufig Wertigkeit und Eleganz. Technisch bezeichnet der Begriff jedoch unterschiedliche Ergebnisse: Ein goldfarbener Druck muss nicht metallisch glänzen, und eine goldene Oberfläche besteht nicht automatisch aus echtem Gold.

Im Printdesign kommen dafür Prozessfarben, Metallic-Sonderfarben oder Folienveredelungen infrage. Im Web lassen sich Goldtöne mit RGB-Farben darstellen und durch Verläufe, Texturen und Lichtreflexe ergänzen. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einer farblichen Simulation und einer Oberfläche, die tatsächlich Licht metallisch reflektiert.

Gold in CMYK: Farbe ohne Metallglanz

Im gewöhnlichen Vierfarbdruck erzeugen Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz keine metallischen Reflexionen. Eine goldfarbene Fläche besteht hier aus gelblichen, ockerfarbenen oder bräunlichen Farbtönen. Sie kann an Gold erinnern, verändert ihren Glanz aber nicht wie eine Metalloberfläche beim Wechsel des Betrachtungswinkels.

Für eine Goldsimulation gibt es keinen allgemein verbindlichen CMYK-Wert. Die geeignete Mischung hängt vom gewünschten Farbcharakter und von der Druckbedingung ab. Bezeichnungen wie „Altgold“, „Gelbgold“ oder „Roségold“ beschreiben zunächst eine gestalterische Wirkung; sie legen keine universelle Prozessfarbenrezeptur fest.

Konkrete CMYK-Werte von Druckereien

Gold CMYK-Farben

Nachvollziehbare Ausgangspunkte liefern veröffentlichte Beispiele von Druckdienstleistern. ONLINEPRINTERS beschreibt mehrere Farbtöne für Goldverläufe in InDesign. Der Kundenservice von FLYERALARM nennt in einer Antwort zu Hohlkammerplakaten ebenfalls ein Beispiel für einen Goldton in CMYK.

Verwendung im BeispielCMYK-Wert
Gold 1: Bestandteil eines GoldverlaufsC: 9 · M: 22 · Y: 65 · K: 2
Gold 2: Bestandteil eines GoldverlaufsC: 0 · M: 0 · Y: 21 · K: 20
Gold 3: Bestandteil eines GoldverlaufsC: 21 · M: 39 · Y: 81 · K: 17
Gold 4: Bestandteil eines GoldverlaufsC: 1 · M: 2 · Y: 35 · K: 0
Gold 5: hellerer Ton für einen dezenten VerlaufC: 7 · M: 21 · Y: 56 · K: 0
Gold 6: dunklerer Ton für einen dezenten VerlaufC: 18 · M: 34 · Y: 80 · K: 0
Gold 7: CMYK-Goldton als Alternative zur SonderfarbeC: 1 · M: 13 · Y: 100 · K: 0

(Quellen: Gold 1-6: Onlineprinters, Gold 7: Flyeralarm)

Die Werte sind Beispiele für unterschiedliche Gestaltungssituationen. Sie ersetzen weder die produktspezifischen Druckdatenvorgaben noch eine Abstimmung bei farbkritischen Aufträgen. Insbesondere die hellen ONLINEPRINTERS-Farbtöne sind als Teile eines Verlaufs gedacht, nicht als eigenständige Metallic-Farben.

Goldverläufe für den Druck

Eine metallische Anmutung lässt sich durch den Wechsel zwischen Schatten, Mitteltönen und hellen Reflexen nachbilden. Mehrere Farbstopps erzeugen dabei eine differenziertere Wirkung als ein einfacher Verlauf zwischen Gelb und Braun.

Im klassischen Verlauf des ONLINEPRINTERS-Tutorials werden die Töne in der Reihenfolge »Gold 1 → Gold 2 → Gold 3 → Gold 4 → Gold 1« kombiniert. Eine zurückhaltendere Variante verbindet Gold 5 und Gold 6 in einem radialen Verlauf.

Richtung und Abstand der Farbstopps sollten zum Objekt passen. Bei breiten Schriftzügen können schmale helle Zonen einen Reflex andeuten. Für kleine Schrift und feine Linien ist eine gleichmäßige Farbe häufig besser lesbar. Die Lichtwirkung bleibt in jedem Fall Bestandteil der gedruckten Grafik.

Papier und Farbprofil berücksichtigen

Ein CMYK-Goldverlauf wird auf unterschiedlichen Papieren verschieden wiedergegeben. Glänzend gestrichenes Papier kann die Wirkung durch Oberflächenglanz unterstützen; matte und ungestrichene Materialien ermöglichen einen zurückhaltenderen Eindruck. Glanzpapier ist deshalb nicht für jede Gestaltung automatisch die bessere Wahl.

ECI Maßgeblich ist das von der Druckerei verlangte Ausgabeprofil. Für entsprechende Offsetdruckbedingungen stehen beispielsweise PSO Coated v3 für gestrichenes und PSO Uncoated v3 (FOGRA52) für ungestrichenes Papier zur Verfügung. Die European Color Initiative führt zudem das ältere (aber nach wie vor noch häufig verwendete) ISO Coated v2 unter den Profilen. Wenn ein konkreter Produktionsworkflow dieses Profil verlangt, gelten die entsprechenden Vorgaben der Druckerei.

Ein Softproof kann Farbverschiebungen der CMYK-Simulation sichtbar machen. Den winkelabhängigen Glanz einer Metallic-Farbe oder Goldfolie kann eine gewöhnliche Bildschirmvorschau jedoch nicht verlässlich beurteilen. Dafür sind Materialmuster oder eine abgestimmte Bemusterung sinnvoll.

Gold mit Pantone und HKS

Metallic-Sonderfarben enthalten reflektierende Metallpigmente. Sie werden als eigene Druckfarbe verarbeitet und benötigen im Offsetdruck eine eigene Druckplatte sowie ein entsprechendes Druckwerk beziehungsweise einen zusätzlichen Druckgang. Sie können zusätzlich zu CMYK oder anstelle einer Prozessfarbe eingesetzt werden.

Gold mit Pantone-Sonderfarbe
Foto von Mika Baumeister auf Unsplash

Bekannte Beispiele sind HKS 98 und Pantone 871 C. FLYERALARM nennt HKS 98 in seiner Anleitung zu goldenen und silbernen Sonderfarben. ONLINEPRINTERS führt Pantone 871 C in seinen Druckdatenhinweisen für bestimmte Werbeartikel auf. Daraus lässt sich allerdings keine allgemeine Verfügbarkeit für sämtliche Druckprodukte ableiten.

Der Druckfarbenhersteller Epple nennt außerdem die Metallic-Farben Pantone 871 C bis 876 C. Diese Nummern stehen für unterschiedliche Nuancen und sollten anhand eines gedruckten Musters ausgewählt werden.

„Gold“ bedeutet auch bei Metallic-Druckfarben nicht automatisch Echtgold: hubergroup beschreibt seine Metallic-Farben beispielsweise als aluminium- oder messingbasiert. Eine Umwandlung solcher Sonderfarben in CMYK erhält nur eine farbliche Annäherung, nicht den Metalleffekt.

Metallic-Gold auf Naturpapier

Gold auf Papieren

Metallic-Druckfarben erzielen auf glatten, gestrichenen Materialien häufig einen ausgeprägteren Glanz. Epple nennt gestrichene Bedruckstoffe ausdrücklich als Voraussetzung für den besten Gold- und Silbereffekt seiner betreffenden Farben.

Auf rauen oder stark saugenden Naturpapieren kann das Ergebnis matter und weniger gleichmäßig wirken. Wie deutlich der Unterschied ausfällt, hängt vom Papier, der Farbformulierung und der Verarbeitung ab. Eine pauschale Aussage, dass Metallic-Farben auf Naturpapier grundsätzlich nicht funktionieren oder zwangsläufig abfärben, wäre deshalb zu weitgehend.

Auch nachträgliche Lackierungen oder Kaschierungen können den Farbton und die Wirkung beeinflussen. Epple und hubergroup empfehlen hierfür Vorabtests. Für ein glänzendes Gold auf Naturpapier ist Folienveredelung eine mögliche Alternative; ihre Eignung muss ebenfalls für das konkrete Material geprüft werden.

Gold durch Silberunterdruck

Eine weitere Möglichkeit verbindet eine metallische Basis mit Prozessfarben. ONLINEPRINTERS bietet bei ausgewählten Produkten einen partiellen Metallic-Effekt durch Silberunterdruck an. Die silberne Effektfarbe wird zuerst gedruckt und anschließend mit CMYK-Farben kombiniert.

Für einen schimmernden Goldton nennt der Anbieter C: 0 | M: 20 | Y: 60 | K: 0. Der Metalleffekt entsteht hier durch den Silberunterdruck. Die CMYK-Mischung allein erzeugt keinen metallischen Glanz.

In diesem Workflow muss die silberne Effektfläche mit 100 Prozent Tonwert angelegt werden. Ein Verlauf wird in den darüberliegenden CMYK-Farben aufgebaut, nicht in der Effektfarbe. Das Verfahren erfordert entsprechend vorbereitete Druckdaten und ein dafür angebotenes Produkt.

Gold mit Heißfolienprägung

Gold mit Folien
Foto von Alexander Grey auf Unsplash

Bei der klassischen Heißfolienprägung überträgt ein beheiztes Werkzeug unter Druck die dekorative Schicht eines Transfermaterials auf das Papier oder den Karton. Die Trägerfolie wird anschließend entfernt. Je nach Folientyp entstehen glänzende, matte oder strukturierte Goldflächen.

Eine goldene Prägefolie besteht üblicherweise nicht aus echtem Gold. KURZ beschreibt beispielsweise Transfermaterialien mit einer sehr dünnen Aluminiumschicht und einer PET-Trägerfolie. Der gewünschte Goldcharakter wird durch den Aufbau der Dekorschicht erzeugt.

Folienprägung und Reliefprägung sind zudem nicht gleichzusetzen. Wie Metapaper erläutert, kann Prägefoliendruck flach oder als Relief ausgeführt werden. Eine deutlich erhabene oder vertiefte Form entsteht also nicht automatisch durch jede Goldfolienveredelung.

Auch die Produktbezeichnung allein erklärt das Verfahren nicht vollständig: FLYERALARM unterscheidet bei seinem Heißfolienangebot zwischen geprägten und verklebten Varianten. Für Schriftgrößen, Linien und Rückseitenbedruckung sind deshalb die jeweiligen Produktvorgaben maßgeblich.

Kaltfolie und digitale Veredelung

Beim Kaltfolientransfer wird die metallische Schicht mithilfe eines aufgetragenen Klebstoffs übertragen. Das Verfahren lässt sich in entsprechend ausgestattete Druckanlagen integrieren. KURZ nennt unter anderem feine Details, gerasterte Motive und mehrfarbigen Überdruck als Gestaltungsmöglichkeiten.

Digitale Transferverfahren können metallische Akzente ohne ein klassisches Prägestempelwerkzeug erzeugen. Ein Beispiel ist die 2D-Inkjet-Technologie von KURZ, die einen digital aufgetragenen UV-Klebstoff nutzt.

Daneben gibt es tonerbasierte Folientransferverfahren, die häufig als Sleeking bezeichnet werden. HERRMANN Druck+Media beschreibt beispielsweise einen Prozess, bei dem das Motiv zunächst mit schwarzem Toner gedruckt wird und die Metallic-Folie gezielt daran haftet. Der Anbieter nennt auch kleine Auflagen und personalisierte Motive als Einsatzgebiete.

Metallic-Toner und Folientransfer sind unterschiedliche Techniken. Welcher Prozess angeboten wird, welche Materialien funktionieren und ob sich eine kleine Auflage wirtschaftlich umsetzen lässt, muss für das konkrete Produkt geklärt werden. Digitale Veredelung bedeutet nicht automatisch ein erhabenes Relief.

Druckdaten für Gold richtig anlegen

Für eine reine CMYK-Simulation werden die Goldtöne als Prozessfarben angelegt. Für Metallic-Sonderfarben oder eine Folienveredelung wird dagegen meist ein separater Volltonkanal benötigt. Seine Benennung und die weiteren Einstellungen richten sich nach dem Datenblatt des Produkts.

  • Gold-Sonderfarbe: Die betreffenden Elemente erhalten das vorgegebene Volltonfarbfeld. Beim PDF-Export darf dieser Kanal nicht versehentlich in Prozessfarben umgewandelt werden.
  • Goldfolie: Die zu veredelnden Bereiche werden häufig als klare Vektorflächen mit 100 Prozent Tonwert gekennzeichnet. Ein Photoshop-Goldverlauf ersetzt keine solche Veredelungsmaske.
  • Überdrucken: Die Einstellung ist verfahrensabhängig. Zum Beispiel verlangt FLYERALARM in seinem InDesign-Tutorial für Heißfolien „Überdrucken an“, für gedruckte Sonderfarben dagegen „Überdrucken aus“.
  • Details: Mindestlinienstärken, Schriftgrößen und Abstände können sich je nach Verfahren und Produkt unterscheiden. Feine Aussparungen und kleine Negativschrift sind besonders sorgfältig zu prüfen.

Konkrete Schritte beschreibt ein Tutorial zum fünften Farbkanal in InDesign. Diese Einstellungen lassen sich in der Regel nicht(!) ungeprüft auf andere Anbieter oder Produkte übertragen.

In der Ausgabevorschau des Druck-PDFs sollten Sonderfarbkanal und Überdruckeneinstellungen kontrolliert werden. Ein zusätzlicher Ansichts-PDF kann die gewünschte Optik erläutern; er ersetzt jedoch keine korrekt angelegten Produktionsdaten.

Gold im Web: HEX- und RGB-Werte

Gold Webfarben: Hex- und RGB-Werte

Im Web wird Gold durch RGB-Farben dargestellt. Ein einheitlicher Goldton kann als Akzentfarbe funktionieren, besitzt aber keine physische Metalloberfläche. Erst die Kombination mit Licht- und Schattenzonen, Texturen oder gerenderten Reflexen erzeugt eine metallische Anmutung.

Die folgenden Werte sind gestalterische Ausgangspunkte. Sie sind keine verbindlichen Entsprechungen zu Pantone, HKS oder den CMYK-Beispielen:

FarbcharakterHEXRGB
Kräftiges Gelbgold; CSS-Farbname „gold“#FFD700255, 215, 0
Gedämpfter Goldton#D4AF37212, 175, 55
Dunkles Ockergold; CSS-Farbname „darkgoldenrod“#B8860B184, 134, 11
Dunkles Altgold#8A6A16183, 110, 121

Die CSS-Farbnamen gold und darkgoldenrod sind in der Dokumentation zu benannten CSS-Farben aufgeführt. Für den Export von Webgrafiken ist sRGB ein verbreiteter Zielfarbraum. Eine spätere Ausgabe im Druck erfordert eine gesonderte Aufbereitung für die vorgesehene Druckbedingung.

Bei Text ist der Kontrast zum Hintergrund entscheidend. Die WCAG verlangen auf Konformitätsstufe AA in der Regel mindestens 4,5:1 für normalen und 3:1 für großen Text. Goldfarbene Schrift erfüllt diese Anforderungen nicht automatisch.

Ein Beispiel: #D4AF37 erreicht auf Weiß (#FFFFFF) rechnerisch nur etwa 2,10:1, auf einem dunklen Hintergrund (#121212) dagegen etwa 8,91:1. Die Werte beziehen sich auf deckende, einfarbige Flächen. Bei Verläufen sollte ggf. der Kontrast dort geprüft werden, wo Text und Hintergrund tatsächlich zusammentreffen.

Goldverläufe mit CSS

CSS-Gold-Verlauf

Für dekorative Flächen lässt sich ein Goldverlauf direkt mit linear-gradient() umsetzen. Ein Wechsel aus dunklem Ocker, Gold und einem hellen Reflex erzeugt eine einfache Metallsimulation:

.goldflaeche {
  background-color: #d4af37;
  background-image: linear-gradient(
    110deg,
    #8a6a16 0%,
    #d4af37 24%,
    #fff1b8 43%,
    #b8860b 59%,
    #f7dc80 78%,
    #8a6a16 100%
  );
}

Das Beispiel ist eine eigene Gestaltung, keine standardisierte Goldrezeptur. Winkel und Farbstopps lassen sich an Format und Motiv anpassen. Es eignet sich etwa für dekorative Akzentflächen; für Fließtext oder wichtige Bedienelemente sollten gleichmäßige, ausreichend kontrastreiche Farben bevorzugt werden. Ein rein dekoratives Verlaufsbild benötigt außerdem eine festgelegte Fläche, etwa über die Größe des betreffenden Elements.

Kostenlose Gold-Ressourcen für Photoshop

Für digitale Goldgrafiken stehen kostenlose Verlaufsvorgaben und Vorlagen zur Verfügung. Die Dateitypen erfüllen unterschiedliche Aufgaben: .GRD enthält Verläufe, .ASL Ebenenstile und .ATN aufgezeichnete Aktionen. Eine .PSD-Vorlage kann dagegen bereits einen vollständigen Effekt aus mehreren Ebenen enthalten.

Texturelabs: Ultimate Gold Gradient Map

Die kostenlose Ultimate Gold Gradient Map ist eine .GRD-Vorgabe für Photoshop. Sie färbt über eine Verlaufsumsetzung vorhandene Helligkeitswerte in Goldnuancen um. Der Verlauf allein erzeugt keine plastischen Kanten und keine ausgearbeitete Metallstruktur.

Für den vollständigen Effekt verweist der Anbieter auf das zugehörige Tutorial. Die Vorgabe lässt sich laut Anleitung über das Menü des Verläufe-Bedienfelds mit „Verläufe importieren“ laden. Die Nutzungsbedingungen erlauben persönliche und kommerzielle Endprojekte; eine Weiterverteilung der Ressource oder ihre Verwendung zum Erstellen neuer Designvorlagen und Aktionen ist davon nicht umfasst.

Ultimate Gold Text Effect

Das kostenlose Ultimate Gold Text Effect Tutorial erläutert den Aufbau goldener Schrift und Logos in Photoshop. Die Seite verlinkt den Goldverlauf und die verwendeten Texturen. Es handelt sich um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, nicht um eine herunterladbare Ein-Klick-Aktion. Nach den Anbieterbedingungen können die selbst erstellten Ergebnisse auch kommerziell genutzt werden.

PSDDude: Gold Text Effect als PSD-Vorlage

Der kostenlose Gold Text Effect enthält eine editierbare PSD-Datei. Text oder Formen werden in einem Smartobjekt ersetzt; die enthaltenen Ebenenstile erzeugen die Goldwirkung. Bei anderen Schriftgrößen kann eine Skalierung der Effekte erforderlich sein.

Der Anbieter erlaubt persönliche und kommerzielle Projekte mit einem Rückverweis auf seinen Blog. Eine Weiterverteilung der Datei ist untersagt. Auch diese Ressource ist eine Vorlage und keine Photoshop-Aktion.

Die fertigen Effekte können für Header, große Schriftzüge oder Social-Media-Grafiken exportiert werden. Sie erzeugen jedoch weder eine Metallic-Sonderfarbe noch eine Folienmaske für den Druck. Für solche Produktionswege müssen die betreffenden Flächen separat angelegt werden.

Die passende Umsetzung wählen

Für eine goldfarbene Gestaltung ohne echten Metalleffekt reichen im Druck CMYK-Farben und passende Verläufe aus. Metallic-Sonderfarben erzeugen einen materialabhängigen Schimmer, Folienveredelungen ermöglichen glänzende oder gezielt matte Metalloberflächen. Papier, Auflage, Detailgrad und Produktionskosten bestimmen die geeignete Lösung.

Im Web bleibt Gold eine visuelle Simulation. Einzelfarben eignen sich für ruhige Akzente, Verläufe und Photoshop-Effekte für dekorative Motive. Für lesbare Texte und funktionierende Interfaces ist der Kontrast häufig wichtiger als ein möglichst ausgeprägter Glanzeffekt.

Quellen und Richtlinien