Ehrenpreis für Gestaltung

Die Berliner Gestalterin Juli Gudehus startet eine ungewöhnliche Bürgerinitiative. Der »Ehrenpreis für Gestaltung« möchte in den kommenden Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Ansehens von Gestaltern in Deutschland leisten.

»An Design-Preisen herrscht kein Mangel. Üblicherweise bejubelt und belohnt sich die Branche gegenseitig. Dieser Preis ist anders.«, so Juli Gudehus. Der »Ehrenpreis für Gestaltung« soll ausdrücklich ein Gegenentwurf zu den landläufigen Preisen sein.

Die Gestalterin und Gründerin des Ehrenpreises orientiert sich mit ihrem Vorhaben an einer traditionsreichen deutschen Auszeichnung: »Das Bundesverdienstkreuz ist unser Vorbild. Alle Bürger können sich gegenseitig kostenlos und mit schriftlicher Begründung dafür vorschlagen. Dieser Staatspreis will nichts weiter, als öffentlich und mit kräftigem Applaus Menschen zu ehren, die Gutes schaffen. Unser Ehrenpreis würdigt gelungene Gestaltung und möchte gute Gestalter zu weiteren Beiträgen zur Weltverbesserung anspornen.«

Jeder Bürger kann Gelungenes vorschlagen, alle können darüber diskutieren und durch ihre Bewertungen zur Auszeichnung der besten Arbeiten beitragen. Der »Ehrenpreis für Gestaltung« umfasst sämtliche gestalterischen Disziplinen. Es geht nicht nur um Design, sondern ganz allgemein um Gestaltung – ein großes, spannendes und facettenreiches Feld des Kulturschaffens. Willkommen sind daher nicht nur Mode-, Produkt- und Kommunikationsdesign, sondern auch Architektur, Bühnenbild, Illustration und vieles mehr.

Ab sofort und bis zum 31. Januar 2013 können auf der Website des Ehrenpreises Arbeiten vorgeschlagen werden. Dort werden auch detaillierte Informationen zur Organisation und zum Ablauf beschrieben.

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