Lettern in Bewegung

Die Ausstellung »MovingTypes«, die vom 21. Oktober 2011 bis zum 22. Januar 2012 im Mainzer Gutenberg-Museum stattfindet, lässt 125 Jahre bewegte Typografie Revue passieren.

Sie zeigt, wie nicht nur Bilder, sondern mit der Erfindung des Films auch Buchstaben, laufen lernten. Wie sie beweglich und mehrdimensional wurden, Eigenschaften erhielten und sogar menschliche Züge. Wie sie sich verflüchtigen oder verflüssigen konnten.

In der Ausstellung sind mehr als 200 internationale Künstlerinnen und Künstler, Filmemacher und Gestalter wie Oskar Fischinger, Muriel Cooper, Paul Jeffrey Sharits, Jenny Holzer, Gary Hill, David Small, Alex Gopher und Matthias Zentner vertreten.

Interviews mit bekannten und stilprägenden Gestalter-Persönlichkeiten bereichern und ergänzen die gezeigten Filmbeispiele. Präsentiert werden Beiträge zu Sendermarken, Filmtiteln, Kunst & Experimenten, Musikvideos, Infografiken sowie Werbe- und Kinderfilmen.

Zu sehen sind Ausschnitte aus »Matrix«, aus James-Bond-Filmen oder aus Bob-Dylan-Videos. Aber auch ein Beispiel wie »Panic Room« von 2002, wo über- und dreidimensionale, wie in Stein gehauene Darstellernamen im Vorspann durch die Häuserschluchten von New York schweben. Im »Cabinet des Dr. Caligari« von 1920 verschwimmen Buchstaben in Büchern und erzeugen eine mystisch-psychodelische Stimmung. Weiterhin zu sehen sind moderne mehrdimensionale Logos von TV-Sendern oder auf Häuserwände projizierte, »bewegliche« politische Botschaften.

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