Überarbeitete »Swift« von Linotype

In Zusammenarbeit mit Gerard Unger hat Linotype die Schriftfamilie »Swift« umfassend überarbeitet. Die »Neue Swift« nutzt OpenType-Features und eignet sich durch zusätzliche Zeichen nun auch zum Satz in weiteren mittel- und osteuropäischen Sprachen.

Die langen, zierlichen Flügel und kräftigen Rümpfe von Mauerseglern dienten dem Amsterdamer Schriftdesigner als Inspiration für seine erfolgreiche Schriftfamilie. Ursprünglich für die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH entworfen, fand die Swift u.a. Eingang in die Zeitungsbranche. Um 1995 überarbeitete Unger seinen Entwurf und brachte die Swift 2.0 auf den Markt. Unter Verwendung von PostScript-Outlines erhielt sie eine von Grund auf neue Gestalt.

In Kooperation mit Unger schuf Linotype nun die neuen OpenType-Fonts auf der Grundlage der Swift 2.0. Anders als im PostScript-Format sind Kapitälchen und Mediävalziffern keine separaten Fonts mehr, sondern direkt im OpenType-Zeichensatz enthalten. Gleiches gilt für Ligaturen.

Daneben hat Linotype im Rahmen des Updates den zur Verfügung stehenden Zeichensatz ausgebaut und alle Schnitte um weitere neue Zeichen ergänzt. Texte können damit in zusätzlichen mittel- und osteuropäischen Sprachen gesetzt werden.

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